Seeleute setzen in Griechenland 970 Touristen fest

26. April 2010 / Aktualisiert: 26. Juni 2010 / Aufrufe: 386

Im Rahmen des 24-stündigen Streiks des Panhellenischen Verbandes der Seeleute PNO wurden in Piräus 970 Touristen daran gehindert, die programmierte Fahrt mit dem maltesischen Kreuzfahrtschiff Zenith anzutreten.

Das unter maltesischer Flagge fahrende Kreuzfahrtschiff Zenith legte am Montagmorgen (26. April 2010) im Hafenbereich „Akti Xiveriou“ / Piräus an, um nach dem Ausschecken der Passagiere der abgeschlossenen Kreuzfahrt 970 neue Passagiere für die nächste Fahrt nach Kroatien aufzunehmen. Hauptsächlich der gewerkschaftlichen Organisation PAME angehörende Aktivisten hatten sich jedoch inzwischen vor dem Portal der Mole versammelt und hinderten die Busse mit den Touristen an der Einfahrt.

Die 970 ausländischen Touristen wurden schließlich mit Fürsorge der Reedereigesellschaft in lokalen Hotels untergebracht und werden am Dienstagmorgen (27. April 2010) an Bord der Zenith gehen und die geplante Fahrt antreten. Aufgrund der Verzögerung musste allerdings der Abstecher nach Kroatien / Dubrovnik gestrichen werden, die Zenith wird direkt nach Venedig fahren.

Es sei angemerkt, dass die Zenith Kreuzfahrten im Mittelmeer mit Ausgangspunkt Piräus in Griechenland durchführt und dazu selbst auch im Rahmen der derzeit in Griechenland noch geltenden Beschränkungen der Kabotage berechtigt ist, weil das Schiff unter der Flagge eines Mitgliedsstaates der Europäischen Gemeinschaft registriert ist.

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