Bereits 32 Tote wegen Schweinegrippe in Griechenland

6. Dezember 2009 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 179
Imfpung gegen Schweinegrippe
Über 200.000 Personen ließen sich in Griechenland bisher gegen die Schweinegrippe impfen.

Die Schweinegrippe breitet sich in Griechenland immer schneller aus und hat inzwischen bereits zu 31 Todesfällen geführt. Die Gesundheitsbehörden rechnen bis Weihnachten mit einem weiteren steilen Anstieg der Infektionen mit dem Virus Antonis H1N1 und appellieren an die Bevölkerung, sich gegen die Neue Grippe impfen zu lassen

Über das Wochenende verstarben eine 47-jährige Frau und ein 62-jähriger Mann. Beide Personen waren bereits vor der Infektion mit der Schweinegrippe gesundheitlich schwer vorbelastet und verstarben schließlich trotz der Bemühungen der Ärzte auf Intensivstationen.

Nicht zuletzt angesichts der ständig steigenden Zahl der Todesfälle scheinen sich während der vergangenen Tage zahlreiche Griechen entschlossen zu haben, trotz ihrer Bedenken schließlich doch an der Massenimpfung gegen die Schweinegrippe teilzunehmen.

Seit dem 16. November sind nach dem anfänglich äußerst schleppenden Anlaufen der Impfaktion inzwischen weit über 200.000 Personen gegen das Virus H1N1 geimpft worden. Diese Zahl bleibt jedoch nach wie vor weit hinter den Erwartungen der Gesundheitsbehörden zurück, da nach einschlägigen Schätzungen wenigstens rund ein Drittel der Bevölkerung geimpft werden müsste, um die Ausbreitung der Schweinegrippe in Griechenland spürbar eindämmen zu können.

Laut dem letzten Wochenbericht des griechischen Zentrums für Krankheitskontrolle und Vorbeugung (KEELPNO) wurden bisher ungefähr 8.500 dokumentierte Erkrankungen an der Schweinegrippe verzeichnet. Die Dunkelziffer muss allerdings wesentlich höher angesetzt werden, da zahlreiche Infektionsfälle gar nicht erkannt bzw. gemeldet wurden. Etwa ein Drittel der Erkrankten gehören der Altersgruppe von 15 – 29 Jahren an.

Bis zum 03. Dezember 2009 waren nach der Impfung gegen die Neue Grippe bei 110 Personen Nebenwirkungen aufgetreten, die sich in den meisten Fällen durch Gefühllosigkeit der oberen Gliedmaßen äußerten. Etliche Personen klagten nach der Impfung auch über allgemeinere Beschwerden wie Fieber und Übelkeit.

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